„Ja zur Ausbildung” – neue Eltern-Kampagne zur Berufsausbildung gestartet

Am 20. September hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit den baden-württembergischen IHKs und unterstützt durch die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit die neue Kampagne „Ja zur Ausbildung“ gestartet.

„Ja zur Ausbildung“ richtet sich an Eltern, die mehr Informationen über die Chancen und Vorteile einer Berufsausbildung für ihre Kinder erhalten sollen. „Wir brauchen mehr Jugendliche, die sich für eine Berufsausbildung entscheiden. Ihren Eltern kommt dabei eine entscheidende Rolle zu”, so Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Viele Eltern sähen dabei das Studium als einzigen Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft, andere würden die große Vielfalt der Ausbildungsberufe nicht kennen. „Ja zur Ausbildung“ soll deshalb vor allem vermitteln, dass sich Eltern über die Berufsausbildung ihrer Kinder freuen können. „Eine Berufsausbildung ist eine hervorragende Grundlage für einen erfolgreichen Berufsweg und Grund für Eltern, stolz auf ihre Kinder zu sein“, so die Ministerin.

Es müssen Fachkräfte gewonnen werden

In Baden-Württemberg fehlen fast 270.000 Fachkräfte. Zwar starten im Südwesten in diesem Jahr mit rund 40.800 Auszubildenden mehr junge Menschen eine IHK-Ausbildung als im letzten Jahr, trotzdem müsse man dranbleiben. Das sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. „Die Kampagne „Ja zur Ausbildung“ kann dazu beitragen, dem Defizit von zuletzt über 7.600 unbesetzten Ausbildungsplätzen entgegenzuwirken. Denn über die Information der Eltern können noch mehr Jugendliche für eine Berufsausbildung gewonnen werden”, so die Ministerin und die IHK-Präsidentin.

Die Kampagne online

Mittelpunkt der Kampagne ist die Webseite www.ja-zur-ausbildung.de. Untersuchungen haben ergeben, dass Eltern insbesondere eine Internetseite zur Berufswahl für wünschenswert halten. Auf der Webseite können Eltern sich deshalb über verschiedene Ausbildungsberufe, Vorteile und Chancen einer Berufsausbildung und Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Kinder bei der Berufswahl informieren. Die Webseite wird ergänzt durch Filmclips, einen Kinospot, Plakate, Flyer, einen Facebook- und Instagram-Auftritt sowie einen YouTube-Kanal.

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