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Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen Schülerinnen für MINT-Berufe begeistern. Durch CyberMentor vernetzen wir sie mit weiblichen Vorbildern“

Logo des Projekts CyberMentor

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg startet zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 in Zusammenarbeit mit der Vector Stiftung ein Programm zur Förderung der MINT-Bildung von Mädchen in Baden-Württemberg. Die bereits bundesweit erfolgreiche Online-Plattform „CyberMentor“ richtet sich nun künftig auch an Schülerinnen der 5. bis 13. Klasse an weiter-führenden Schulen im Land. „Unser Ziel ist, Mädchen mit digitalen Formaten für MINT-Berufe zu begeistern, ihnen die Themen nahe zu bringen und sie auch nachhaltig dafür zu gewinnen. Durch CyberMentor vernetzen wir Schülerinnen mit weiblichen Vorbildern, die dabei eine wichtige Rolle spielen“, so Wirtschafts-ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (4. August) in Stuttgart. Für die Förderung der Plattform werden insgesamt 280.000 Euro in den Jahren 2020-2022 zur Verfügung gestellt.

Eins-zu-Eins-Mentoring

In den nächsten drei Jahren haben dadurch mehrere hundert MINT-interessierte Schülerinnen im Alter von elf bis 18 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen eines individuellen Eins-zu-Eins-Mentoring spannende Projekte zu bearbeiten. Die Ver-mittlung einer persönlichen Mentorin, die im MINT-Bereich tätig ist, erfolgt kos-tenlos durch CyberMentor. „Die Vector Stiftung möchte mehr Menschen in tech-nische Berufe bringen. Wir sind überzeugt, dass Eins-zu-Eins-Mentorings ein ge-eignetes Instrument sind, um Mädchen für einen MINT-Beruf zu begeistern. Das

Format Online-Meetings gepaart mit vereinzelten Präsenztreffen ist effizient und aktueller denn je“, so Edith Wolf, Vorstand der Vector Stiftung. Gemeinsam mit ihrer jeweiligen Mentorin tauchen die Mädchen für ein Jahr in die reale MINT-Arbeitswelt ein, sie züchten beispielsweise Kristalle oder program-mieren eine App – je nach individuellem Interesse. Die Mentorinnen decken mit ihren Berufen ein breites thematisches Spektrum ab – von der IT-Programmiere-rin über die Luft- und Raumfahrt-Ingenieurin bis hin zur Elektronikerin für Auto-matisierungstechnik. „So haben die Mädchen ihre persönliche Ansprechpartne-rin, die Einblicke in den Arbeitsalltag gibt“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Besonders wichtig ist uns, dass Mädchen jeder Schulform am Projekt teilnehmen und profi-tieren können.“

Junge Programmiererin sitzt im Schneidersitz mit Laptop auf dem Schoß.

Auf der Plattform können sich die Schülerinnen zudem mit anderen Teilnehme-rinnen per Mail, Chat oder im Forum austauschen und überregional vernetzen. Das Projekt bildet neben den Girls‘ Digital Camps einen weiteren Baustein zur systematischen Förderung der Berufsorientierung von jungen Mädchen und be-findet sich in Einklang mit den Zielen der Landesinitiative „Frauen in MINT-Beru-fen“ (https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/arbeit/gleichstellung-in-der-wirt-schaft/landesinitiative-frauen-in-mint-berufen/). „Das Projekt ist eine tolle Mög-lichkeit, spielerisch zu erfahren, welche Chancen MINT für junge Frauen bietet“, sagte die Wirtschaftsministerin. Neben den Schülerinnen können sich auch Men-torinnen im MINT-Bereich anmelden, um ihre Erfahrungen aus dem Alltag weiter-zugeben. Detaillierte Informationen und Anmeldungen finden Sie unter: www.cybermentor.de und der Seite des Wirtschaftsministeriums.

Plattform „CyberMentor“

CyberMentor ist das größte wissenschaftlich begleitete Online-Mentoring-Pro-gramm für MINT-interessierte Schülerinnen von elf bis 18 Jahren. In den letzten 15 Jahren hat das Online-Mentoring-Programm bundesweit über 6.800 Mädchen in MINT erfolgreich unterstützt: 71 Prozent aller befragten ehemaligen Teilneh-merinnen wählen nach Verlassen des Programms ein MINT-Fach als Studien-fach oder Ausbildungsrichtung. Geleitet wird das Programm von Prof. Dr. Heidrun Stöger von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Vector Stiftung

Die Vector Stiftung wurde 2011 als unternehmensverbundene Stiftung gegrün-det. Die Stiftung besitzt 60 Prozent der Anteile der Vector Informatik GmbH und finanziert ihre Tätigkeit aus der Dividende, die sie aus dieser Beteiligung erhält. 150 Projekte fördert die Vector Stiftung durchschnittlich mit jährlich etwa acht Mil-lionen Euro. Seit 2011 hat sie mehr als 40 Millionen Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt. Die Vector Stiftung ist auf den Gebieten Forschung, Bildung und Soziales Engagement in Baden-Württemberg tätig. Der Förderschwerpunkt liegt in ingenieurwissenschaftlichen Forschungsprojekten, in der MINT-Bildung und in der Bekämpfung der Wohnungs- und Jugendarbeitslosigkeit.

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