Förderaufruf für „Girls‘ Digital Camps“

Das Logo von Girls' Digital Camps ist eine Illustration eines Mädchens mit den drei Worten in Code.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat einen Förderaufruf zur Stärkung digitaler Kompetenzen gestartet. „Während der Corona-Pandemie zeigt sich einmal mehr, wie wichtig digitales Know-how für die Beschäftigten von heute und morgen ist. In Zeiten von Homeschooling und Homeoffice ist die Fähigkeit zur Nutzung digitaler Anwendungen mehr denn je zum entscheidenden Kriterium für erfolgreiches Lernen und Arbeiten geworden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die „Girls‘ Digital Camps“ mit einem Fördervolumen von 3,2 Millionen Euro haben dabei die Zielgruppe der Schülerinnen im Blick.

Verlängerte Antragsfrist:

Interessierte Organisationen des privaten und öffentlichen Rechts können ihre Verbundanträge bis spätestens zum 30. September 2020 beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einreichen.

Weiterentwicklung und Ausweitung der Girls‘ Digital Camps

Die in der Modellphase seit Oktober 2018 in zunächst fünf Regionen entwickelten und erfolgreich erprobten Projekte sollen von Januar 2021 bis September 2023 weiterentwickelt und auf alle 12 Wirtschaftsregionen in Baden-Württemberg ausgeweitet und verstetigt werden. „Wir wollen Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 8 in modularen Basis- und Vertiefungskursen auf dem Weg in die digitale Welt begleiten, ihre Kompetenzen aktiv stärken und sie für alle digitalen Themen und zukunftsweisenden Berufe begeistern“, betonte Hoffmeister-Kraut. Hier bestehe noch ein erheblicher Nachhol- und Steigerungsbedarf.

Format zeigt Relevanz und Vielseitigkeit digitaler Anwendungen

Gefördert werden Verbundprojekte von Wissenschafts- und Wirtschaftsorganisationen, die mit Schulen, Unternehmen und außerschulischen MINT-Akteuren kooperieren und jeweils mindestens zwei Wirtschaftsregionen abdecken. Die Maßnahmen orientieren sich an der Lebenswelt und den Interessen der jungen Frauen, indem sie Bezüge zu bewährten Themenbereichen wie Kunst, Musik, Kreativität, Gesundheit, Flora & Fauna oder Gesellschaft schaffen. Dabei wird vermittelt, wie vielfältig, kreativ, zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen und Berufe sind. Durch das praktische Erleben soll zudem Selbstbewusstsein im Umgang mit und in der Gestaltung von digitaler Technik aufgebaut werden. Neben Präsenzangeboten sind in der Transferphase auch Online-Formate Bestandteil des Förderprogramms.

Interessierte Organisationen des privaten und öffentlichen Rechts können ihre Verbundanträge bis spätestens zum 30. September 2020 beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einreichen.

Detaillierte Informationen zum Förderaufruf stehen unter folgendem Link auf der Website des Ministeriums zur Verfügung:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/transferprogramm-girls-digital-camps/

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