Voith GmbH

Steckbrief

  • Firmensitz: Heidenheim
  • Branche: Maschinen- und Anlagenbau, Industriedienstleistungen
  • rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heidenheim; 40.000 weltweit

Unternehmensporträt

In Heidenheim auf der schwäbischen Alb hat die Voith GmbH ihre Wurzeln. Was 1867 als kleiner Handwerksbetrieb begann, ist heute nach wie vor ein Familienunternehmen – die Dimensionen sind allerdings andere: Voith beschäftigt mehr als 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in über 50 Ländern. Mit seinem breiten Spektrum an Produkten, Anlagen und Services bedient das Unternehmen fünf Kernmärkte: Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe sowie Transport & Automotive. Und so breit wie das Unternehmen aufgestellt ist, so vielfältig sind auch die MINT-Berufe, in denen Voith ausbildet: Mechatroniker/in, Industrie-, Konstruktions- und Zerspanungsmechaniker/in, Technischer Produktdesigner/in, Produktionstechnologe/in, Fachinformatiker/in sowie Maschinen- und Anlagenführer/in.

Marina Lovrekovic beispielsweise befindet sich im zweiten Lehrjahr zur Industriemechanikerin bei Voith. Wenn sie ausgelernt hat, gehört zu ihrem Aufgabenspektrum unter anderem, Werkzeug- und Papiermaschinen sowie Wasserturbinen zu montieren, zu warten und zu reparieren. Außerdem kontrollieren und dokumentieren die Industriemechaniker/innen Instandhaltungs- und Montagearbeiten. Für die Ausbildung hat sich Marina Lovrekovic entschieden, weil sie technische Fertigkeiten interessant fand und gerne mit Metall arbeiten wollte.

Die junge Frau ist durchaus stolz darauf, einen so genannten „Männerberuf“ zu lernen. Es sei zwar auch manchmal eine Herausforderung, in „Unterzahl“ – es gibt nur eine weitere auszubildende Industriemechanikerin – Durchsetzungsvermögen zu zeigen: „Aber das motiviert ja auch, die eigenen Stärken zu beweisen.“ An körperlichen Grenzen jedenfalls scheitert Marina Lovrekovic nicht: „Durch moderne Hilfsmittel wie Kräne oder Hubwagen steht die Körperkraft längst nicht mehr im Vordergrund.“ Das besondere an der Ausbildung bei Voith: In einem Zeitraum von vier Monaten bekommen alle Auszubildenden einen kleinen Einblick in die anderen Ausbildungsberufe bei Voith.

Voith bildet außerdem Studierende der Dualen Hochschule Heidenheim aus, in den Studiengängen Maschinenbau, Informationstechnik (DHBW), Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik. Zudem kooperiert das Unternehmen im Rahmen des „Ulmer Modells“ mit der Hochschule, der Berufsschule und der IHK Ulm. Dabei erwerben die Studierenden innerhalb von 4,5 Jahren sowohl einen Berufs- als auch einen Hochschulabschluss (Studiengänge: Maschinenbau, Elektrotechnik/Fahrzeugelektronik und Elektrotechnik/Automatisierungstechnik).

Zur Nachwuchsgewinnung setzt das Unternehmen auf vielfältige Maßnahmen. So findet neben der regelmäßigen Teilnahme am Girls‘ Day bei Voith in Heidenheim alljährlich ein Studieninformationstag statt, an dem sich Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der umliegenden Gymnasien speziell über technische Berufe informieren können. Zudem gibt es jedes Jahr in den Herbstferien die Technikerwerkstatt für Schulkinder der 6. Klasse, bei der ein Technik-Projekt gemeinsam gezeichnet, gebohrt, geschraubt, gesägt, gefeilt und montiert wird. Auf Ausbildungs- und Studienmessen versucht das Unternehmen, gezielt Frauen von der Faszination technischer Berufe zu überzeugen.

Damit Frauen auch im weiteren Berufsverlauf Karrierewege offen stehen, bietet Voith eine Vielzahl von Teilzeitmodellen an, auch Kombinationen von Heimarbeit und Anwesenheit im Betrieb sind möglich. Am Stammsitz Heidenheim gibt es außerdem einen Betriebskindergarten sowie regelmäßig Ferienprogramme für die Schulkinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Kontakt

Voith GmbH

Marina Khasdan

Sankt Pöltener Straße 43
89522 Heidenheim

Tel.: 07321 372092
E-Mail: marina.khasdan@voith.com

www.voith.de/karriere