Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

MINT-Fachkräfte sind ein zentraler Erfolgsfaktor für den Innovationsstandort Baden-Württemberg. Die digitale Transformation verändert die Arbeitsanforderungen in den Unternehmen. Technisches Fachwissen, IT-Fachwissen und Online-Kompetenzen nehmen an Bedeutung zu. Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 schaffen neue Möglichkeiten für Chancengleichheit, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unterschiedliche Führungs- und Karrieremodelle und Diversität. Diese Chancen gilt es zu nutzen und so setzt sich die baden-württembergische Landesregierung dafür ein, dass mehr Frauen in Zukunftsbereichen tätig werden.

Wirtschaftsstandort stärken

Für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg ist es unverzichtbar, das große Potenzial und die Talente gut ausgebildeter Frauen bestmöglich zu nutzen. Deshalb fördert das Wirtschaftsministerium Frauen mit Informations-, Qualifizierungs- und Beratungsangeboten. „Wir wollen Frauen verstärkt für innovations- und zukunftsträchtige Berufe gewinnen und sie ermutigen, den digitalen Wandel zu gestalten“, betont Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

MINT-Projekte bündeln und vernetzen

Im Rahmen der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“ entwickelt das Ministerium ein gemeinsames Aktionsprogramm, um bereits bestehende MINT-Projekte für Frauen zu bündeln und zu vernetzen sowie neue anzustoßen. Weibliche Auszubildende aus dem gewerblich-technischen oder handwerklichen Bereich werden bei Aktionstagen in ihrer Berufswahl bestärkt. Das neue Beteiligungsprogramm @MINT unterstützt Unternehmen bei der Sicherung von (weiblichen) MINT-Fachkräften und der Entwicklung einer modernen Unternehmenskultur 4.0. Ebenso soll im Rahmen des Programms ein MINT-Netzwerk aus Unternehmen aufgebaut werden. Eine Imagekampagne begleitet die Aktivitäten und veranschaulicht die Attraktivität von MINT-Berufen für junge Frauen.

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