Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Dem Ministerium für Soziales und Integration ist eine frühe Öffnung des Berufswahlspektrums von Mädchen wichtig. Über die Hälfte der Mädchen entscheiden sich für nur zehn von rund 350 Ausbildungsberufen.

Karin Volz Fotografie

Typisch Frau? Typisch Mann?

Auch auf dem heutigen Arbeitsmarkt gibt es weiterhin klassische Frauenberufe und von Männern dominierte Berufe. Diese als horizontale Segregation des Arbeitsmarktes bezeichnete Situation hängt in hohem Maße mit tradierten weiblichen und männlichen Rollenstereotypen zusammen. Sie hat insbesondere auch zur Folge, dass Frauen in MINT-Berufen deutlich unterrepräsentiert sind. Angesichts des demografischen Wandels wird sich die Situation mittel- und längerfristig verschärfen, gerade auch bei den Fachkräften in MINT-Berufen. Daher ist es erforderlich, Frauen in stärkerem Maße für solche Berufe zu gewinnen. Neben Maßnahmen im Bereich Berufswahl und Ausbildung (z. B. Girls‘ Day) kommt es hierbei vor allem auch darauf an, die relevanten Institutionen für dieses Thema nachhaltig zu sensibilisieren.

Förderung von Projekten im Bereich Berufswahlorientierung von Mädchen

Das Ministerium für Soziales und Integration will Mädchen und junge Frauen mit Projekten an das gesamte Spektrum der Berufe, natürlich auch MINT-Berufe, heranführen und so die Berufsorientierung erweitern und stereotype Geschlechterrollen aufbrechen. Aus diesem Grund fördert das Ministerium für Soziales und Integration bereits seit vielen Jahren den Girls‘ Day und den Boys‘ Day.

Kontakt

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Harald Frank

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
Else-Josenhans-Straße 6
70173 Stuttgart

Tel.: 0711 1233513
E-Mail: harald.frank@sm.bwl.de 

www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de