Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW)

Hochqualifizierte MINT-Fachkräfte sind das Elixier, um mit der Wirtschaft Spitzenleistung in der angewandten Forschung zu erbringen und in die Praxis zu übertragen. Hier muss verstärkt auch auf weibliche Talente gesetzt werden, um den Bedarf zu decken. Mit dieser Zielsetzung engagiert sich die Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) aktiv für die Landesinitiative Frauen in MINT-Berufen.

Mehr Frauen für die naturwissenschaftlich-technische Forschung

Die Innovationsallianz Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss von zwölf unabhängigen, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen mit insgesamt 1.100 Mitarbeitern. Die Institute betreiben angewandte, ergebnisorientierte Forschung in den Zukunftsfeldern nachhaltige Mobilität, Energie- und Umwelttechnologie, Gesundheit und Pflege sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie orientieren sich am Bedarf der Wirtschaft und übernehmen eine wichtige Transferrolle.

„Wir brauchen mehr Frauen in Ingenieur- und naturwissenschaftlich-technischen Berufen, um die anspruchsvollen Forschungsaufgaben in den wichtigen Zukunftfeldern unserer Gesellschaft zu erfüllen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern. Einem Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften und damit einer Gefahr für unseren Wirtschaftsstandort müssen wir entgegenwirken und früh die Begeisterung von Mädchen für unsere interessanten und erfüllenden Aufgaben wecken.“, so Prof. Dr. Hugo Hämmerle, Sprecher der innBW.

MINT-Förderung von der Grundschule bis zum Beruf

Die innBW setzt an verschiedenen Punkten entlang der Bildungsbiografie von Mädchen und jungen Frauen an, um die Zielsetzung der Landesinitiative zu unterstützen. Durch Mitwirkung an Kinderunis, am Girl´s Day sowie bei BOGY vermittelt die innBW ein attraktives Bild technisch-naturwissenschaftlicher Berufsfelder und ermutigt Schülerinnen zur MINT-Orientierung bei der Berufswahl. In den MINT-Studiengängen haben die Professorinnen und Professoren der innBW direkten Einfluss auf die Förderung der Frauen und können weibliche Talente vom Studienbeginn bis zur Karriereplanung aktiv begleiten. Last but not least setzt sich die innBW für neue Konzepte zur Förderung weiblicher Spitzentalente in der Forschung ein. Hierzu gehören eine Vielzahl individueller Maßnahmen wie flexible Beschäftigungsmodelle und Qualifikationsprogramme nach einem Wiedereinstieg, um die strukturellen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern und damit einen Bruch in der Karriere junger Frauen zu vermeiden.

www.innbw.de
Statement zum Beitritt zur Landesinitiative