Im Mai des vergangenen Jahres trafen sich die Bündnispartnerinnen und -partner der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ zu einem Design Thinking Workshop, um an zentralen Challenges zu arbeiten und Maßnahmen für eine Roadmap 2025 zu entwickeln. Im kreativen Brainstorming wurden viele Ideen zu Ausbau und Vertiefung der Zusammenarbeit sowie neuen Maßnahmen zu Papier gebracht. Nun ist es an der Zeit, diese Ideen zu filtern und weiterzuverfolgende Maßnahmen in die Roadmap 2025 zu integrieren. Am 15. Januar hat die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ darum zu einem Follow up des Design Thinking Workshop eingeladen.

Zu Beginn der Veranstaltung zeigte sich Dr. Birgit Buschmann sehr erfreut über die bisherigen Ergebnisse sowie über die rege und inspirierende Teilnahme der Bündnispartner/innen am interaktiven Design Thinking. Man habe sich dabei erfolgreich drei Challenges gestellt:

  • Wie können die Wirkung und Nachhaltigkeit der Maßnahmen der Landesinitiative verstärkt werden?
  • Wie können die Zusammenarbeit zwischen und die Vernetzung unter den Bündnispartnern und der Landesinitiative verbessert werden?
  • Wie kann die Dachmarke „Frauen in MINT-Berufen“ nach außen bekannter werden?

Bereits im ersten Workshop habe eine erfolgreiche Vernetzung der einzelnen Bündnispartner stattgefunden; es habe sich eine aktive und motivierende Arbeitsatmosphäre ergeben, die nun Früchte trage: sehr viele Ideen und Ansätze wurden generiert, die Dr. Buschmann zu Beginn des zweiten Teils des Design Thinking Workshops noch einmal vorstellte.

Nun müsse man schauen, welche Ideen auch wirklich realisierbar seien, so Dr. Buschmann weiter. In Rücksprache mit den Bündnispartnerinnen und -partnern wurde vorab geprüft, welche Projekte sich auch tatsächlich umsetzen lassen und wer von den Beteiligten dafür Verantwortung übernehmen möchte. Für die Durchführung des Workshops konnte erneut die Agentur Sommerrust engagiert werden, welche sechs geeignete Ideen präsentierte, die als konkrete Maßnahmen in die Roadmap 2025 einfließen könnten.

Hierzu gehören unter anderem die Social Media Vernetzung der Bündnispartner und weiterer Unternehmen und Institutionen, um die Wirkung und Nachhaltigkeit der Maßnahmen des Bündnisses zu verstärken. Zudem könnte zukünftig ein Rolemodel-Netzwerk entstehen, auf welches alle Bündnispartnerinnen und Bündnispartner Zugriff haben. Damit sich die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den Bündnispartnern verbessert, ist die Etablierung regionaler Stammtische sowie die Entwicklung einer internen und virtuellen Plattform angedacht und die Bereitstellung einer „Job Wall“ für Veranstaltungen. Auch die dritte Challenge: Wie kann die Dachmarke nach außen bekannter gemacht werden? findet in der Konzeption einer „Crazy MINT-Bag“ für Viertklässlerinnen eine mögliche Antwort.

Die Maßnahmenvorschläge wurden in 5 Gruppen der Workshopteilnehmer weiterbearbeitet. Vorgaben hierfür waren die Festlegung des Langzeitziels, das Finden von Partnern und Mitstreitern, Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Zuordnung von Meilensteinen des Projekts innerhalb der Roadmap 2025. Nach einem intensiven Brainstorming in den einzelnen Gruppen gab es zu diesen Fragen vielfältige Antworten, die am Ende in der Vorstellung der Umsetzungsschritte mündeten.

Im darauffolgenden Ausblick zeigte Dr. Birgit Buschmann noch einmal das weitere Vorgehen zur Fertigstellung der Roadmap 2025 auf. Die Ergebnisse des Design Thinking Workshops sind ein wichtiger, aber nicht alleiniger Bestandteil der Roadmap 2025. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und die teilweise bereits beauftragten Maßnahmen des Wirtschaftsministeriums sind ebenso elementare Teile der Roadmap. Bis zum Frühjahr 2020 soll die Roadmap 2025 erstellt werden, sie wird dann zur Abstimmung in die Steuerungsgruppe im Sommer eingebracht, ehe sie final beim Jahrestreffen 2020 im Herbst endgültig vorgestellt werden kann.

Zum Abschluss des zweiten Teils des Design Thinking Workshops zog Dr. Birgit Buschmann ein positives Resümee: „Ich bin sehr erfreut über die entstandene Dynamik im Bündnis, die Ideen und Interaktion der Bündnispartner und freue mich sehr auf die Umsetzung.“ Jetzt gilt es, die Synergien bestmöglich zu erschließen, denn dann kann das gesamte Bündnis von der Zusammenarbeit profitieren.